Der Boden in einer Betongarage - richtig gemacht, eine gute und dauerhafter Lösung!
Der Fußboden unserer Betongaragen ist vorn um 45° angeschrägt, um die Fahrzeugreifen zu schonen! Im Betonboden ist gerade in diesem Bereich eine massive Stahleinlage integriert. Aus diesem Grund benötigen wir keine aufgeschraubte Stahlkante, welche von einigen Herstellern eingesetzt wird und vorne ein Abbröckeln der Bodenplatte verhindern soll.
Die Betonkante bröckelt, durch die mechanische Belastung beim Überfahren, unter dem Metall trotzdem. Der "Vorteil" (???) ist, Sie sehen es nicht! Und auf lange Sicht lockert sich diese aufgeschraubte Schiene meist. Das ist wohl nicht die Ideal - mehr eine Notlösung!
Der gesamte Boden hat ein ganz geringes Gefälle Richtung Tor (0,2 - 0,4%), damit eingeschlepptes Regen- oder Tauwasser nach vorne ablaufen kann. Aber dies ist bei fast allen Betongaragen so (bei einem Betoncarport können Sie wählen)! Man verhindert dadurch eine Pfützenbildung. Ein größeres Gefälle würde keinerlei Sinn machen, auch wenn mancher Außendienst damit "wirbt"!
Im Gegenteil, es erschwert nur den evtl. Aufbau von Regalen oder Schränken, da Sie dann "unterbauen" müssten, damit diese gerade stehen! Auch würden Sie, bei z.B. 2% Gefälle (macht ca. 12cm Höhenunterschied bei 6m Garagenlänge) riskieren, dass sich Ihr Fahrzeug selbstständig auf den Weg Richtung Tor macht! Der Sinn, dass Regen- und Tauwasser nach vorne ablaufen, ist auch so erreicht und Schnee, aus den Radkästen eines PKW, rutscht selbst bei 5% noch nicht Richtung Tor!
Der Boden ist bei uns also immer mit einer sehr hochwertigen 2 Komponenten Fußbodenversiegelung (mit Rutschhemmung) versehen. Diese zweifache Beschichtung in kieselgrau, trägt erheblich zur Werterhöhung und Wertsicherung bei und ist ein Schutz des Betonbodens vor Betonfraß - dieser wird in der Fachsprache auch als Korrosion bezeichnet! So werden Schäden z.B. durch Dauerfeuchtigkeit, Taumittel oder anderen chemischen Stoffen verhindert. Kein Betonboden ist absolut glatt, trotz bester Verarbeitung. Ohne Schutz ist es nicht zu verhindern, dass sich Schmutz in die Poren des Betonbodens setzt, welcher nur sehr schwer zu entfernen ist. Mit einer Versiegelung lässt sich der Boden wesentlich einfacher reinigen und trocknet auch wesentlich schneller ab! Man muss sicher kein "Betonprofi" sein, um das zu verstehen!
Diese Versiegelung ist speziell für Garagen, Produktionsräume und Lagerhallen gedacht. Es ist ein zweikomponentiges, wasseremulgierbares Epoxydharz mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Hoch abriebfest, matt - glänzend, befahrbar, wasserdampfdiffusionsfähig, chemisch und mechanisch beanspruchbar!
Die zweifach, aufgebrache Versiegelung ist auch noch einige Zentimeter an den Innenwänden aufgebracht. So wird zuverlässig verhindert, dass Feuchtigkeit nicht nur in den Boden sondern auch nicht in den unteren Bereich der Seitenwände eindringen kann. Gerade der Übergang vom Boden zur Wand wäre sonst ein Schwachpunkt.
Ohne diesen Schutz ist eine Zerstörung des Fußbodens langfristig nicht zu verhindern. Es gibt keinen Beton, welcher dies dauerhaft - schadlos übersteht! Hier werden Sie auch andere, tolle Erklärungen zu hören oder lesen bekommen! Manch "cleverer Außendienst" oder "Fachverkäufer" wird Ihnen übermitteln, dass dies bei seiner Betongarage nicht nötig ist, weil seine Firma dort einen "Superbeton" einsetzt, den natürlich kein anderer Anbieter hat. Hier wird gern von einem Boden mit "erhöhten Frost- und Tausalzwiderstandseigenschaften" gesprochen oder dies auf einem Angebot so beschrieben. Na das klingt doch zumindestens toll - auch wenn es gar nicht stimmt!
Oder man erklärt Ihnen, dass eine Versiegelung nicht mehr nötig sei, da Tausalze mittlerweile verboten sind! Ausgezeichnet recherchiert - das Verbot gilt nicht für Straßen, sondern findet nur bei privaten Wegen bzw. Gehwegen seine Anwendung! Ein schönes Märchen ist auch das, von tollen Zusatzstoffen, welche dem Beton extra zugemischt werden, damit die Haltbarkeit besser wird! Wir hätten solche "Wunderelixiere" auch sehr gerne...leider gibt es diese nicht wirklich...die Jungs, die die Autobahnen bauen, wären daran wohl auch interessiert!
Und noch eine finale Idee als Verkaufsschlager "kursiert" in den verschiedensten Angeboten: "Fugenlos geschlossener Betonboden, freitragend und handabgerieben"! Brillant - wie muss sich das der Bauherr denn vorstellen...? Sorry...ich weis es wirklich nicht!? Da kriechen also zwei Leiharbeiter aus Marokko auf den Knien über den neuen Garagenboden - jeder mit einem Holzklotz in der Hand, auf welchem ein Schmirgelpapier gespannt ist und schleifen so den Boden?! Was würde das bringen, würde so die Oberfläche des Bodens haltbarer oder geht es nur darum, dass die zwei fleissigen Kerle dann wenigstens eine Aufgabe in Deutschland hätten (wenn es denn stimmt) - so haben die Jungs abends wenigstens keine Kraft mehr, irgendwelchen Blödsinn zu verzapfen! Bei Meissner Porzellan steht oft "handgemalt" - das erscheint / ist wertvoll und hochwertig - aber bei Garagenböden??? Sie können jetzt natürlich auch dem Glauben unterliegen, dass wir den Boden nur versiegeln, um mehr zu verdienen - das kann ich nicht verhindern. Dann fahren Sie einfach einmal in ein neues Parkhaus...dann werden Sie sehen, auch dort ist der Betonboden immer versiegelt - die Bauingenieure dort hatten den Wunderbeton wohl auch nicht...???
Aber der "genialste Spruch" ist Folgender! Wir bauen die Bodenplatte extra stärker, da es unvermeidlich ist, dass es dort alsbald zu "Abplatzungen" kommt! Diese haben aber keine Nachteile...! Das klingt natürlich total logisch und ist nachvollziehbar! Gedacht, wohl für Bauherren mit einem etwas "vereinfachtem Horizont"! Jeder Bausachverständige, würde einen Anbieter, mit solchen Sprüchen, sofort in den Papierkorb versenken. Also - keine Nachteile? Natürlich nicht, wenn Sie Pfützen am Boden (u.U. Eis im Winter) oder immer stärker werdende Verschmutzungen, welche sich in die rauhe Oberfläche setzen, nicht stören...das sind natürlich keine Nachteile, da haben die Jung`s vom Marketing wohl Recht...! Das leichte Gefälle nach vorne funktioniert dann zwar auch nicht mehr...aber wer wird denn so pingelig sein...!
Männerhaare werden ab dem 30 Lebensjahr dünner, dass wusste ich. Das dies bei Garagenböden noch schneller geht...wusste ich nicht! Eines ist hier aber gleich! Sie haben in beiden Fällen keine Garantie - im Kamm finden Sie regelmäßig viele Haare und bei jedem "Auskehren" Ihrer Garage haben Sie immer wieder eine kleine Schaufel "grauen Sand"! Und irgendwann schaut Sie der kleine Maulwurf von unten böse an, weil ihm das Wasser aus Ihrer Garage auf die "Rübe" tropft...!
Ich ertappe mich dabei, dass ich hier etwas verwundert bin. Macht man doch sonst in der Werbung, selbst aus der "faulsten Frucht" noch ein gutes "Bioprodukt"! Leute, warum schreibt Ihr das denn nicht so:
"Die ständig voranschreitenden Abplatzungen an der Fußbodenoberfläche sind gewollt, so gewinnen Sie mit den Jahren noch an Raumhöhe"!
Das klingt doch wirklich total gut. So wird aus einer schlechten Lösung noch ein Verkaufsschlager! Nun schnell noch eine TÜV- Plakette und eine Auszeichnung dran, gestiftet von einem Verein, den kein Mensch kennt...das ist dann moderne Verkaufsstrategie! Dies ordentlich zu machen, würde nur etwas Geld kosten - aber die hohe Kunst des cleveren Vertriebes ist es wohl, den Bauherren, selbst den größten Murks, nur als neuste Innovation zu verkaufen.
Für den Hersteller ist das auf jeden Fall perfekt. Er stellt günstig her, verkauft somit über den billigsten Preis und windet sich in den kleingedruckten Geschäftsbedingungen geschickt aus der Gewährleistung ...! Für den Käufer ist es früher oder später eine traurige Fehlentscheidung. Da könnten Sie auch Bill Clinton als Wachmann in ein Frauenkloster schicken - die Chancen, dass dies lange funktioniert, wären dann sogar noch etwas größer...selbst wenn die Mutter-Oberin dort Monica heißt!
Und wieder werden Sie sich fragen, ja warum macht man dies denn dann nicht gleich fachgerecht - damit es hält? Die Antwort ist einfach! Weil diese Versiegelung Material und Arbeit kostet und die Garage natürlich etwas teurer wird. Lassen Sie diesen Schutz also weg, haben Sie unbestritten erst mal einige Euros "gespart"! Im Spiel, um die Haltbarkeit Ihres Bauwerkes, haben Sie aber das kurze Streichholz gezogen..!
Jedes Parkdeck, Parkhaus und jede Werkstatt wird versiegelt - es ist die beste und dauerhafteste Lösung. Der Boden bleibt so immer "glatt"! Auf einem unversiegelten Boden sind Ablagerungen nur sehr schwer wieder zu entfernen (z.B. abschleifen)! Sie verhindern auch eine unschöne Fleckenbildung z.B. durch Rostwasser (Auspuff) oder abgetropftes Öl! So kann nichts in den Boden eindringen und Sie wischen Verunreinigungen einfach weg. Eines der zu lösenden Probleme bei Garagen besteht ja unbestritten darin - Wasser, von einem nassen, abtropfenden PKW relativ schnell "nach draussen" zu bekommen und hier "versagen" einige Modelle völlig - sorry für die auch hier klare Aussage, welche keinerlei Unhöflichkeit darstellen soll - es ist einfach eine Tatsache! Die Garagen, welche wir Ihnen anbieten, sind so konstruiert, dass das Tor immer vor der Bodenplatte schließt und diese mit geringem Spalt "überlappt"! So kann herunterlaufendes (Regen-) Wasser von außen niemals in die Garage eindringen - andererseits wird damit erreicht, dass sich innen, hinter einem geschlossenen Sektionaltor (Gummidichtung unten), kein Wasser staut, welches z.B. von einem nassen, abtropfenden PKW stammt. Dieses kann somit immer ungehindert ablaufen.
Nur nochmal zum besseren Verständnis zusammengefasst. Der Garagenboden (versiegelt) ist ca. 1 - 2cm höher als der spätere Vorplatz (siehe Foto unten Mitte). Er hat vorn eine angeschrägte Fase - zur Schonung der Autoreifen. Das Betonbord (zwischen dem Garagenboden und der Pflasterung) verhindert, dass die Schotterung unter dem Pflaster auch unter den Garagenboden kommen kann - dieser ist freitragend und muss auch "frei-schwingen" können - darf also von unten keinen Druck bekommen. Sitzt dieser irgendwo auf, kann es zu Rissbildungen im Boden kommen!
Bei den meisten Betongaragen schließt das Sektionaltor ja direkt auf der Bodenplatte, weil diese bis nach vorne geht. Was nützt Ihnen dann deren Gefälle, wenn sich das Wasser innen, an einem geschlossenen Sektionaltor staut, da es nicht ablaufen kann? Schimmelbildung, Dauerfeuchtigkeit und schnellere Rostbildung am PKW, oder anderen eingelagerten Gegenständen, sind die unausweichliche Folge.
Beim Schwingtor haben Sie in dieser "Lösung" die Gefahr, dass bei Starkregen Feuchtigkeit unter dem Tor in die Garage eindringen kann - jedes Schwingtor hat am Boden einen kleinen Spalt - das geht bautechnisch nicht anders. Und auch hier werden Sie tolle Erklärungen erhalten - falls Sie danach fragen...! Anstatt diesen wirklichen Nachteil ehrlich einzugestehen, wird man Ihnen wieder so einige folgende interessante "Märchen" ertzählen.
Hier nur mal drei der häufigsten Beispiele zur Erlärung "Bodenplatte bis nach von":
1. Die Anpfasterung ist bei einer Bodenplatte bis nach vorne einfacher (geradliniger Anschluss)???
2. Die erste Reihe der Pflasterung lockert sich, weil diese vom Wasser aus der Garage unterspült wird.
3. Die Gummidichtung eines Sektionaltores hätte unten extra Öffnungen, damit das Wasser auch bei einem geschlossenem Tor ablaufen kann...!
Na, dass sind die absoluten Prachtideen auf dem "Ausredenmarkt" - wie viele "tausende Liter Wasser" kommen denn so aus einer Garage und wenn die Bodenplatte bis nach vorne geht, käme da weniger Wasser? Dann kommt doch auch eine erste Pflasterreihe...! Zugegeben, in "unserer Version" müssen Sie eine Reihe Pflaster mehr setzen (lassen) - das machen Sie aber ein mal im Leben. Der Vorteil, dass das Wasser von innen immer ablaufen kann, ist doch unbestritten viel wichtiger.
Und wer behauptet, die Gummidichtung unten, an einem Sektionaltor, hätte Öffnungen für den Wasserablauf, der sollte sich doch besser so eine Dichtung einmal ansehen. Dort sind Öffnungen - richtig - aber diese sind in der Mitte der Dichtung - nicht unten und gedacht für die Luft...! Das Wasser in Ihrer Garage müsste dann erst ca. 2 - 3cm hoch stehen, ehe es ablaufen könnte...aber geplant ist das so wohl nicht...! Eine ehrliche Antwort: "Das ist eine gute Lösung, aber wir bauen das leider nicht anders"......wäre hier wohl die bessere Idee!
Inmformativ - sollten Sie die Bodenplatte trotzdem auch bis nach vorne wünschen, weisen Sie uns nur darauf hin, dann bauen wir Ihnen diese auch bis nach vorne (ohne Aufpreis) - wir raten Ihnen, aus den genannten Gründen, aber dringend davon - natürlich ist der Kunde der König!!!
So viel zur Versiegelung einer Bodenplatte in einer Betongarage - gehen wir nun zu den Betongaragen zurück!