Stahlgaragen - ein guter "Plan B"!
Der echten Vorteil: Flexibilität!
Aber auch hier gilt bei uns: Bitte glauben Sie nicht allen geschönten Ausführungen im Netz auf den oftmals toll gestalteten Seiten der verschiedenen Stahlanbieter! In den meisten Fällen werden Ihnen dort ausschließlich die Vorteile der Stahlbauweise präsentiert. Die handfesten Nachteile werden jedoch komplett unter den Teppich gekehrt.
Das Märchen von den eigenen Aufbauteams:
Viele Stahlgaragenanbieter werben offensiv mit angeblich eigenen Aufbauteams. Auch das entspricht leider viel zu selten der Wahrheit. Oftmals kommt am Montagetag in Realität der „Subunternehmer vom Subunternehmer" auf Ihre Baustelle – und das handwerkliche Ergebnis ist dann leider allzu oft dementsprechend mangelhaft.
Das eine Stahlgarage ab Werk überhaupt keinen Boden besitzt, wird meistens komplett verschwiegen. Wenn Sie aktiv danach fragen, wird Ihnen dieser Umstand gerne sogar noch als toller „Vorteil" verkauft. Das entspricht keineswegs den Tatsachen! Egal ob Sie sich später für eine Pflasterung mit Streifenfundamenten oder für eine gegossene Beton-Bodenplatte entscheiden: An die unschlagbaren Vorteile und die Dichtigkeit der integrierten Bodenversion einer massiven Betongarage kommen Sie mit einer Stahlkonstruktion niemals heran.
Das eine modulare Stahlwand konstruktionsbedingt immer sichtbare Fugen aufweist, die aus dem Zusammenbau der Einzelteile resultieren, lesen Sie fast nirgends. Manchmal werden diese Fugen im Nachgang mehr oder weniger erfolgreich geschlossen – die absolute, makellose Glattwand einer Betonfertiggarage oder einer gemauerten Version erreichen Sie damit aber trotzdem nicht. Zudem ist ein spezieller, individueller Außenputz (wie er eventuell an Ihrem Wohngebäude verwendet wurde) hier technisch nicht möglich. Sie können eine Stahlgarage nicht einfach selbst verputzen – bei einer Betongarage ist das hingegen überhaupt kein Problem!
Der größte Feind des Metalls: Tausalz im Winter:
Man muss kein Chemiker sein, um zu wissen, dass selbst das am besten verzinkte Metall extrem schlecht auf aggressive Tausalze und abtropfendes Schmelzwasser vom Auto zu sprechen ist. Einige wenige, ehrliche Stahlanbieter weisen in ihren Datenblättern sogar ausdrücklich darauf hin, dass der direkte Kontakt von „tausalzgetränktem Wasser“ mit den Außenwänden dringend zu vermeiden ist. Das ist zwar eine faire Aussage – Respekt dafür –, in der täglichen Praxis des Winters jedoch nur sehr schwer umzusetzen.
Die Bodenabdichtung: Ein bauseitiges Problem - also das Ihre!
Die Physik des Stahldachs: Das Vlies zaubert das Wasser nicht weg:
Das bekannte Kondenswasserproblem wird in einer modernen Stahlgarage mit einem sogenannten Kondenswasserschutz (einem Vlies an der Deckeninnenseite) relativ gut gelöst. Solange man daran nicht spart, tropft es Ihnen zumindest nicht direkt auf den frisch polierten Lack. Aber diese Feuchtigkeit, die nun einmal physikalisch bedingt nur bei einem Stahldach entsteht, ist ja dadurch nicht plötzlich wie von Zauberhand verschwunden!
Realsatire im Netz: Wenn „Experten“ nachts Tropfen zählen:
Wenn man die verschiedenen Ausführungen der Stahlanbieter im Internet dazu liest, muss man manchmal unweigerlich laut lachen.
Da schreibt ein Anbieter allen Ernstes: „Schleppen Sie möglichst keine Feuchtigkeit in die Garage ein." Ein absolutes Meisterstück der Fachberatung! Lassen Sie Ihren Pkw bei strömendem Regen also in Zukunft besser gleich draußen vor der Tür stehen? Beste Grüße an den Autodieb oder den Marder – warum genau sollten Sie dann überhaupt noch eine Garage kaufen?
Dabei wurde messerscharf festgestellt, dass in Betongaragen bis zu 6 Wassertropfen in einer einzigen Nacht abfallen – in Stahlgaragen aber maximal nur 4!
Das Ergebnis der besagten Tropfen-Studie verwundert mich im Alltag übrigens ein klein wenig. Wir nutzen nämlich nachweislich seit nunmehr 18 Jahren selbst eine Stahlgarage direkt an unserem Bürohaus in Wilsdruff. Unsere praktischen Erfahrungen sind da völlig anders! Diese Garage verfügt über einen ordentlichen Kondenswasserschutz und tropft deshalb absolut überhaupt nicht von der Decke.
Sättigungsgrenzen und die Physik der Provision:
Die zusätzlich angegebenen Luftfeuchtigkeitswerte dieses fleißigen Tropfenzählers kommentiere ich besser nicht weiter: Er spricht von stolzen 98 % Luftfeuchtigkeit bei Betongaragen. Ich freue mich aber ehrlich für den Analysten, dass er die Feuchtigkeit nicht gleich mit 115 % beziffert hat – das wäre werbetechnisch noch intensiver gewesen - physikalisch ist das allerdings unmöglich.
Glücklicherweise bietet der gute Herr Fachberater aus Sachsen-Anhalt den wissensdurstigen Lesern direkt die passende Kauflösung an: Eine Stahlgarage komplett ohne Kondenswasserschutz! Hier liege die Luftfeuchtigkeit laut seinen Angaben plötzlich nur noch bei traumhaften 60 %. Mit Sicherheit haben diese Angaben des Zwischenhändlers absolut überhaupt nichts damit zu tun, dass eventuell die Provision beim Verkauf einer Stahlgarage etwas üppiger ausfällt und hierbei die mühsame Vorarbeit einer anständigen Zufahrtsprüfung wie bei Beton komplett entfällt.
Diese besagte Internetseite gibt es im Netz wirklich – ich bin mir aber nicht sicher, ob wir sie hier namentlich benennen dürfen. Lassen wir es also besser sein! Und nichts für ungut: Jeder kann sein Produkt darstellen, wie er möchte... wir mussten beim Lesen einfach nur herzlich lächeln. Und Lachen soll ja bekanntlich gesund sein – also danke für solche Beiträge! Jeder Bauherr darf selbst clever einschätzen, was hier der Wahrheit entspricht. Machen wir nun lieber weiter mit den harten Fakten!
Die versteckten Tücken im Winter - kleine Wasserrinnsale an den Außenwänden:
Das auch die dünnen Stahlwände bei tiefen Außentemperaturen im Inneren der Garage massiv anreifen (gefrieren) – gerade bei freistehenden Garagen –, verschweigt die Werbung gern. Dieser Reif taut logischerweise, sobald die Temperaturen über den Gefrierpunkt steigen. In der Folge laufen innen kleine, feine Wasserrinnsale an den Wänden nach unten auf den Boden!
Hier hilft Ihnen dann auch der beste Kondenswasserschutz an der Decke natürlich überhaupt nicht weiter. Das sind zwar keinesfalls riesige Wassermengen, aber empfindliche Ware, die in einem Pappkarton direkt auf dem Boden an der Außenwand steht... das lagern Sie dort im Winter besser nicht!
Das Märchen von den gewonnenen Zentimetern:
In der Werbung lesen Sie stattdessen lieber von geschätzten 4 bis 6 cm mehr Innenraum, die man durch die dünnen Stahlwände angeblich gewinnt. Das ist rechnerisch zwar absolut exakt, in der Praxis jedoch nicht wirklich tauglich. Die dünne Wand hat logischerweise handfeste Nachteile bei jeder Befestigung:
Fenster, Türen und das Thema Einbruchschutz:
Doppelwandige ISO-Fenster oder gar echte Sicherheitsverglasungen werden für Stahlgaragen auf dem Markt überhaupt nicht angeboten. Es handelt sich meist nur um einfach verglaste, billige „Kellerfenster“ mit simplen Kippflügeln – was schlichtweg aus den viel zu dünnen Stahlwänden resultiert.
Man sieht hin und wieder schicke, dicke Türen in Stahlgaragen auf Hochglanzfotos von außen. Was man Ihnen nicht zeigt: Diese Türen sind logisch breiter als die dünnen Stahlwände selbst und stehen im Innenraum unschön über! So ein Foto von innen sehen Sie verständlicherweise extrem selten – das ist optisch nämlich absolut nicht mehr schön. Und schwups... verlieren wir die so wichtig beworbenen 4 bis 6 cm mehr Innenraum an dieser Stelle direkt wieder... 😉
Das ehrliche Schlusswort zur Stabilität:
Als ehrliches Schlusswort zu diesem Thema: Die enorme Gesamtstabilität einer gemauerten Garage oder einer massiven Betonversion erreicht keine Stahlgarage der Welt! Eine echte Betonfertiggarage ist für alle Windlastzonen in Deutschland ausnahmslos zugelassen. Die verbiegt kein noch so starker Sturm, und die hebt – außer einem tonnenschweren Autokran – auch kein Unwetter jemals vom Fundament ab. Und, dass die extremen Unwetter in Zukunft unstrittig nicht weniger werden, steht wohl völlig außer Frage!
Unser ehrliches Fazit zur Entscheidungsfindung:
Niemand sagt oder schreibt hier, dass Stahlgaragen schlecht sind! Wenn Sie diese baulichen Fakten im Vorfeld kennen und im Alltag gut damit leben können, ist die Stahlbauweise ein absolut hervorragender Plan B. Auf diese Weise erleben Sie nach dem Kauf garantiert keine bösen Überraschungen oder Enttäuschungen, wenn Sie Ihre neue Garage in Betrieb genommen haben.
Und genau so ehrlich sagen wir Ihnen bei einer massiven Betongarage eben auch, wie die Dinge in der Praxis laufen! Unsere ungeschminkte Meinung und Expertise resultiert aus nunmehr 25 Jahren Erfahrung im professionellen Garagenverkauf von Stahl- und Betonkonstruktionen.
Unser Schlusswort: Warum wir selbst eine Stahlgarage nutzen:
Wir schnacken nicht nur, wir leben das auch: Wir nutzen selbst seit vielen Jahren eine verputzte Stahlgarage direkt an unserem Bürohaus in Wilsdruff! Der dort zur Verfügung stehende, enge Platz und die statische Tatsache, dass diese Garage im hinteren Bereich direkt auf einer empfindlichen Wasserschutzmauer platziert werden musste, waren damals der ausschlaggebende Grund für die Stahlversion. Eine massive Betongarage wäre für diesen speziellen Untergrund viel zu schwer gewesen und war in diesem exakten Wunschmaß am Markt auch gar nicht verfügbar.
Genau aus diesem Grund können wir Ihnen aus tiefster eigener Praxiserfahrung berichten, wo die echten Vor- und Nachteile der jeweiligen Bauweisen liegen. Bei uns gibt es keine erfundenen Verkaufsmärchen und keine geschönte Schönmalerei – sondern ausschließlich klare, ehrliche Ansagen von Mensch zu Mensch. Und genau deshalb sind Sie doch heute sicher auch auf unserer Seite gelandet, oder?
Nebenbei gilt es mit einem weiteren, veralteten Vorurteil aufzuräumen: Bei gängigen Standardmaßen sind Sie in der Stahlbauweise mittlerweile keinesfalls mehr billiger als bei einer massiven Betongarage – auch hochwertiger Stahl ist auf dem Weltmarkt extrem teuer geworden! Es gab zweifellos Zeiten, da war eine Stahlgarage preislich deutlich günstiger als die Betonversion. Diese Zeiten sind jedoch endgültig vorbei.
Statische Grenzen: Der werbeintensive Sockel-Trick:
Geht es jedoch um echten Hang- bzw. Erddruck, um den Bau einer Dachterrasse oder die Last von schweren Solarmodulen, dann sind Sie mit einer reinen Stahlgarage hoffnungslos auf dem falschen Dampfer! Auch wenn mancher Stahlanbieter im Netz kühn behauptet, das ginge alles problemlos... Nun, theoretisch geht im Handwerk fast alles – aber es sollte doch bitteschön im wirtschaftlich sinnvollen Bereich bleiben!
Ganz ehrlich: Da können Sie sich auch ein Diesel-Notstromaggregat auf den Pkw-Anhänger packen, dieses während der Fahrt voll laufen lassen und der lieben Greta stolz übermitteln, dass Sie ab heute nur noch rein elektrisch fahren – das wäre vom Prinzip her gar nicht so viel anders! 😉 Auch hier entscheiden am Ende natürlich ganz allein Sie als Bauherren, was für Ihr Grundstück die beste, ehrlichste und wirtschaftlichste Lösung ist.ebenbei - bei Standardmaßen sind Sie in der Stahlbauweise mittlerweils keinesfalls mehr billiger als in Beton - auch Stahl ist teuer geworden. Es gab Zeiten, da war eine Stahlgarage preislich günstiger als die Betonversion, diese sind aber wirklich vorbei und wir meinen damit natürlich Stahlmodelle in ordentlicher und dauerhafter Qualität!!! Bei Sondermaßen, welche in Beton nicht möglich sind oder z.B. bei konischen Wänden, ist Stahl unbestritten der "Rettungsanker!
Im Folgenden gehen wir auf den Aufbau der Stahlgaragen etwas näher ein. Das Wichtigste bei Stahlgaragen ist eine Vollverzinkung aller Bauteile. Eine weiße Lackierung (innen), anstatt einer Vollverzinkung, ersetzt diese keinesfalls. Nur so erreichen Sie eine lange Lebensdauer der Garage. Natürlich ist eine einfache Lackierung billiger in der Herstellung und nur deshalb wir das dann auch so ausgeführt. So sollten auch die Dachbleche galvalume-verzinkt sein - diese Verzinkung wird allgemein als wesentlich dauerhafter gesehen, als einfache Verzinkungen. Mancher Anbieter beschreibt dies mit 5x längerer Lebensdauer...das lassen wir einfach mal so im Raum stehen.
Einfach verzinktes Blech ist für den "Außeneinsatz" eher weniger geeignet. Die Zinkschicht wird auf lange Sicht von Feuchtigkeit angegriffen oder evtl. durch Anstoßen mit anderen Gegenständen beschädigt. Nach einigen Jahren sieht eine so verzinkte Wand optisch auch unschön aus. Alu - Zinkblech, welches auch Galvalume genannt wird, bietet hier einen wesentlich besseren Schutz auf Grund des Aluminium - Anteils in der Beschichtung. Diese hat i.d.R. ca. 55% Aluminium und 45% Zink. Das kann natürlich etwas variieren.
Auf Grund der so entstehenden, hohen Kossosionsbeständigkeit kann ein solches Trapezblech wunderbar für Dach- oder Wandelemente einer Garage eingesetzt werden. Im linken Foto sehen Sie eine Innenwand in der Zinkoptik. Diese Wände sind relativ glatt und ein Reinigen oder Abwischen ist relativ problemlos. Hier entsteht so ein Vorteil z.B. gegenüber angebotenem "Innenputz" - welcher dann nur recht schwierig (bei Verschmutzungen) wieder gereinigt werden kann.
Diese werden nach entsprechender Torgröße geplant. Die modernen Antriebe können auch mit einer Steuerung über Mobility APP „smartGarage“ betätigt werden. Fragen Sie uns für weitere Informationen einfach an. Auf allen Fotos der Torantriebe sehen Sie den wichtigen Kondenswasserschutz an der Garagendecke.






